LAGOTTO ROMAGNOLO Fellpflege

 

Wir empfehlen den Lagotto Romagnolo alle 3 Monate zu scheren.

Generell ist es ratsam, den Lagotto vor dem Schneiden zu Baden, um die Scheren und Scherköpfe zu schonen. 

Wir empfehlen die Schermaschine KM5 von der Firma Wahl. Die Scherköpfe sind kompatibel.

Sie ist sehr leise, liegt gut in der Hand und schneidet zuverlässig auch verfilzte Locken.

Natürlich eigenen sich auch andere Schermaschinen wie z.B. Esculap, Moser, Andis usw.

 

Man benötigt dazu die Scherköpfe 6,3mm für Brust und Po

sowie 9,5mm für den Körper und die Beine.

3,2 mm empfehlen wir für den Bauch.

Im Sommer kann der Lagotto insgesamt auf 3,2 mm geschnitten werden.

Damit der Hund hübsch aussieht,

sollte man den Kopf mit einer gebogenen Schere

rund schneiden.

Ebenfalls die Ohrränder kürzen, einfach alle überstehenden Haare rund abschneiden.

Die Innenseiten der Ohren können auf 1,8-3,2mm geschoren werden.

Die Pfoten sollten vor allem im Zwischenzehenbereich ständig kurz gehalten

und im Sommer regelmäßig auf Grannen kontrolliert werden.

Auch die längeren Haare unter den und um die Pfoten bitte kürzen.

Die Nägel dabei bitte auf ihre Länge kontrollieren und gegebenenfalls schneiden.

 

Die Rute wird beim Lagotto wie eine Möhre geschnitten.

An der Unterseite der Rute bitte auch alle Haare entfernen. Man kann die Haare an der Rute nach

rechts und links kämmen und abschneiden.

 

Regelmäßiges Bürsten (am Besten einmal wöchentlich) und danach Kämmen

ist für den Lagotto sehr angebracht, so beugt man Verfilzungen vor!

Den Bart bitte auch regelmäßig bürsten bzw. nach dem Fressen säubern.

 

 

Eine MULTIBRUSH Bürste eignet sich sehr gut für einen Lagotto Romagnolo.

Wenn der Lagotto gut durchgebürstet ist (am besten 1x wöchentlich),

kann man mit einem grobzahnigen Kamm super eventuelle Filzstellen entfernen.

Ohrpuder (Earpowder) erleichtert das Herausziehen der Haare aus dem Gehörgang ungemein.

Manche Tierärzte vertreten die Meinung, die Haare sollten besser im Ohr bleiben,

sonst würde es zu Entzündungen im Gehörgang kommen.

Genau das Gegenteil ist der Fall, bitte die Haare einmal monatlich entfernen!!

 Für das monatliche Herauszupfen der inneren Ohrhaare eignet sich eine Pinzette oder eine Haarzupfzange 

 Aber bitte Vorsicht! Nicht das Trommelfell verletzen,

wenn der Hund nicht still hält.

 

Als Transportmöglichkeit oder Rückzugsort/ Schlafplatz empfehlen wir für erwachsene Lagotti

eine Transportbox aus Plastik. Zum Beispiel Vari Kennel. Sie sollte mindestens 60cm lang und 40cm hoch sein!

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass faltbare, textile Boxen nicht lange überleben:-)

Informationen

Interessanter Artikel über Kastration Teil 1

Teil 2

Die Sache mit der Wurmkur

 

„Guten Tag! Ich hätte gern eine Wurmkur für meinen Hund. Und sicherheitshalber für meine Katze auch eine.“

Derartiges hören wir mehrmals täglich am Tresen unserer Praxis und – merkwürdigerweise vermehrt am Samstag, besonders dann, wenn das Wartzezimmer „knallvoll“ ist.

Es nervt wirklich.

Wir fragen dann: „Was für Würmer haben denn Ihr Hund und ihre Katze?“

Antwort so oder so ähnlich: „Ja, nö, die haben keine – aber meine Frau schickt mich.“

„Ach was!“ hätte Loriot jetzt wohl gesagt.

Dann steht man da wie „Ochse“ und fragt sich, was das soll?

„Ach so, Sie wollen mal wieder ihr Gewissen reinwaschen. Und Ihre Frau, die hat am Samstag alles im Griff. Sie erinnert sich an die Horrorstories in irgendwelchen bunten Blättchen, in denen regelmäßige Wurmkuren für Hunde und Katzen gefordert werden…“

Wir sind aber Tierärzte und keine Verkaufsschwengel der Pharmaindustrie. Wir haben die Verantwortung bei der Übergabe oder Rezeptur von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Und die verordnet man wann? Dann, wenn es notwendig ist. Aber – mal für jeden Konsumdussel zum hinter die Löffel kleben: Wurmkuren sind - wie viele andere Arzneimittel in der Regel – verschreibungspflichtig.

Wurmkuren sind Gifte, die nicht nur von Würmern aufgenommen werden, sondern auch vom Wirtstier. In der Mehrzahl sind es neurotoxische Stoffe, die bei Würmern zu Lähmungen führen, damit sie über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Die Hersteller solcher Mittel behaupten zwar, „die machen beim Hund oder der Katze nix..“, was zu bezweifeln wäre, denn die meisten dieser Stoffe sind geeignet, Nervenschäden auch beim Wirtstier zu verursachen – besonders bei regelmäßiger Gabe. Zudem machen sie das Immunsystem „platt“. Man frage mal die Pharmafuzzies an den Universitäten, was eine LD50-Dosis ist…

Damit eines klar ist: Parasiten wie Würmer oder sonstige Fieslinge gehören nicht in den Darm eines Hundes oder einer Katze. Wenn ein Befund da ist (Kotuntersuchung im Labor), dann sollte man derartige Mittel gezielt nutzen – aber bitte nicht als „Dauerberieselung“ und schon gar nicht, um auf kurzem Wege sein Gewissen zu beruhigen.

Übrigens: die meisten Wurmkuren sind teurer als die Kotuntersuchung im Labor.

Kürzlich brachte es mein Sohn Steven fertig, sich eine geschlagene halbe Stunde mit einer Hundehalterin „ein´ abzusabbeln“, die es sich in den Kopf gesetzt hatte, mal eben eine Wurmkur beim Tierarzt „`rauszuholen.“

Maine Güde, es nervt, wenn Tierhalter ohne nachzudenken an Gifte ranwollen, um sie ihren Haustieren nach ihrem Gusto reinzuballern.

Warum diese Sprache? Die perfiden Strategien in den oberen Etagen der Pharmafirmen führen tatsächlich zu partieller Verblödung vieler Tierhalter: 1000 Lügen machen eine Wahrheit – zum Segen der Pharmaumsätze und der Bonis der Vorstände. Hinterhältig wird den Tierärztinnen uns Tierärzten bei Kongressen mit schönen Schaubildchen und anschliessendem „GetTogether am Buffet“ verklart, wie viel Kohle sie den Tierhaltern aus der Tasche leiern können, wenn sie nur immer auf der Angstkeule herumreiten. Unverschämterweise macht man so Tierärztinnen und Tierärzte zu Zombies, die ohne nachzudenken hinter der Kohle her jachtern. Der so geschaffene Mainstream macht´s möglich.

Erinnern wir uns: Irgendwann kam eine Pharmafirma auf die Idee, den Umsatz ihrer Wurmmittel dadurch anzuheben, indem sie diesen Werbeslogan kreierten: „Die leckere Wurmkur“ – wohl wissend dass die meisten Tierhalter die leckere Wurmkur mit „Leckerlies“ verwechseln…

Es war übrigens dieselbe Firma, die den Tierärztinnen und Tierärzten Aufkleber andrehte, auf denen der schöne Satz zu lesen war: „Haben Sie heute schon ihren Tierarzt gelobt?“

Maine Güde…aua aua.

Dirk Schrader, Hamburg

 Quelle:Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin
Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien

Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben, bevor man sich einen Hund zulegt......   „Katzen würden Mäuse kaufen“Leseprobe:  

Zufrieden schnurrt ein hübscher Kater mit glänzendem Fell, nachdem er sein Fressen bekommen hat - glaubt man der Werbung, so ist für unsere Haustiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus. Wussten Sie, dass aus Erdgas ein bizarrer Fleischersatz hergestellt wird? Für Menschen verboten, für Tiere erlaubt...
Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein leckeres Menü für Waldi und Minka zubereitet. Und die Zukunft hat schon begonnen: Mit Biotechnologie und High-Tech landen Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden. Hunde und Katzen bekommen Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs……

 

 

 

Wir benötigen dringend ein Lebensmittelgesetz
für Hunde und Katzennahrung


Die Spatzen pfeifen es nicht nur von den Dächern- jede Tierärztin und jeder Tierarzt weiss, dass unsere Hunde und Katzen trotz einer leistungsfähigen Tiermedizin nicht gesünder leben:

Erkrankungen der Haut, des Magen-Darm-Traktes, der Gelenke und der Knochen haben in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen und bestimmen die Arbeitsebene der tierärztlichen Praxis.

Abgesehen von den haltungsbedingten Erkrankungen des Skelettsystems (z.B. durch Überforderung des wachsenden Organismus) erleben wir Tierärzte, dass sich nahrungsbedingte Krankheiten in den Vordergrund drängen.

Der Pathologe Prof. Dämmrich hat es schon vor mehr als 20 Jahren niedergeschrieben:
"... mit der Steigerung des Umsatzes der Futtermittelindustrie steigt die Rate der Erkrankungen bei Hunden und Katzen."

Die These, dass die Krankheitenzunahme bei unseren Hunden und Katzen in einem direkten Zusammenhang mit den auf dem Markt erhältlichen Fertigfuttern stehen, ist also nicht sehr neu.

Wir fordern deshalb ein Lebensmittelgesetz für Fertigfutter, da in fast allen Produkten, welche heute auf dem Markt sind, eine Vielzahl chemischer Substanzen zu finden sind. Viele dieser Substanzen können zu Erkrankungen führen, zu Siechtum
und frühem Tod. Andererseits machen sie das Produkt haltbar, beeinflussen seine Farbe, den Geruch und natürlich die Akzeptanz. Darüber hinaus finden wir sehr oft synthetische Vitamine in völlig unsinnigen, nämlich gefährlichen Mengen . Also: "Alles ´drin" mag stimmen, aber "alles ´drin, was da nicht ´reingehört", stimmt leider auch.

Beispiele nahrungsmittelbedingter Erkrankungen:
Schädigung des Immunsystems mit der Folge von FUS bei Katzen, Neigung zu häufiger Infektionskrankheit, Skelettererkrankungen, Organkrankheiten, Magen-Darm-Störungen, Hauterkrankungen, frühem Krebsleiden.

Schreiben Sie an die Ihnen bekannten Politiker und fordern Sie mit uns ein Lebensmittelgesetz für Tiernahrung.

Inzwischen haben wir beschlossen, eine
POSITIV-LISTE
für Hunde und Katzenfutterhersteller zu erstellen.
Untertitel: Fertigfutter, welches Tierärzte empfehlen können ohne rot zu werden.

Futtermittelfirmen, welche in unsere POSITIV-LISTE aufgenommen werden, erklären eidesstattlich unter ausdrücklicher Übernahme der Produkthaftung, dass sie keine synthetischen Stoffe im Herstellungsprozess verwenden:
weder synthetische Vitamine, Farbstoffe, Antioxydantien,
Stabilisatoren, Konservierungsmittel, Geschmacks- und Geruchstoffe oder andere unnatürliche Stoffe.

 

 

"Meiner Auffassung nach gehören viele Verantwortliche der Futtermittelindustrie ins Gefängnis. 5 Jahre mindestens und ohne Bewährung."
Prof. O. Wassermann, Toxikologie Kiel, 1998

 

"Futter aus dem Supermarkt ist dazu da, um Tiere eine gewisse Zeit am Leben zu erhalten. Mehr nicht."

Elina Sistonen, Heimtierernährungsberaterin, München, 2003

 

 

Quelle:http://www.kritische-tiermedizin.de

 

 

Dr. Jutta Ziegler "Hunde würden länger leben. wenn..."

Schwarzbuch Tierarzt - Gebundene Ausgabe

Totgeimpft, Fehlernährt, Medikamentenvergiftet eine Insiderin packt aus!

Das erste Buch von Dr.med.vet Jutta Ziegler.

Bei Amazon erhältlich!

Interessanter Artikel über die Anwendung von Knoblauch, u.a. gegen Parasiten

 

www.barfers.de/zusaetze/knoblauch.html

Wer es noch nicht kennt: KOLLOIDALES SILBER


www.youtube.com/watch?v=uf5GlNAsrk0

Karotten können Antibiotika ersetzen

von Wolfgang Kappler

Erlanger und Wiener Forscher haben jetzt herausgefunden, warum bestimmte Inhaltsstoffe von Karotten, Äpfel, Heidel- und Preiselbeeren Durchfälle bereits nach 2 Tagen zum Abklingen bringen und warum sie vielen Antibiotika überlegen sind und diese teilweise ersetzen können.
Noch vor hundert Jahren starben etwa in Münchner Kinderheimen rund 95 Prozent der an Durchfall erkrankten Kinder. Die tragische Situation besserte sich schlagartig mit der Einführung einer speziellen Karottensuppe, mit der der Ordinarius der Heidelberger Kinderklinik Professor Ernst Moro 1908 gute Erfolge bei der Bekämpfung der Diarrhoe erzielte. Das Wirkprinzip indes blieb verborgen. Erst jetzt haben der Leiter der Erlanger Universitätskinderklinik, Professor Josef Peter Guggenbichler und der Wiener Pharmakologe Professor Johann Jurenitsch diesen Mechanismus entschlüsselt.
Durchfall entsteht, wenn Bakterien oder Viren (etwa Coli-Bakterien, Salmonellen oder Rotaviren) den Darm besiedeln und bestimmte Giftstoffe freisetzen. Voraussetzung ist, dass sich der Erreger zuvor an das Organ anheftet. Da Antibiotika starke Nebenwirkungen auf die gesunden Keime haben, besannen sich die Wissenschaftler auf die altbewährten Hausmittel Apfel, Karotte, Heidel- und Preiselbeere. Aus über 100 Inhaltsstoffen fanden sie letztlich das wirksamste Kohlenhydrat. Es sind die sogenannten Oligogalakturonsäuren, die den von den Bakterien angesteuerten
GAL-1-4-Gal-Rezeptor besetzen können. Diese Säuren können bereits in Konzentrationen von lediglich 0.005 Prozent Bakterien in ihrer Haftung vollständig blockieren. Da der Wirkstoff Nahrungsmittelcharakter hat, sei er chemisch-synthetischen Verbindungen überlegen. " In der Nutztierhaltung werden viele Antibiotika eingesetzt, beispielsweise, um Massendurchfälle zu vermeiden. Bei Schweinen konnten wir zeigen, dass unser Kohlenhydrat die Durchfallrate auf 12 Prozent senkte, und damit den Antibiotika deutlich überlegen war," meldet Guggenbichler erst Erfolge.In Karotten wird das wirksame Molekül erst durch(längeres) Kochen freigesetzt.


Rezept für die Morosche Karottensuppe:

500g geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine Stunde kochen, durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren. Die Gesamtmenge auf einen Liter Wasser auffüllen. Drei Gramm Kochsalz ( ein knapp gestrichener Teelöffel) hinzufügen. Fertig.

Was ist für Hunde schädlich/giftig und wie wirkt es sich aus:

 

alkoholische Speisen: Intoxikation (Vergiftung), Koma, Tod
Avocado: Schädigung des Herzmuskels etc.
Auberginen, Tomaten : enthält Atropin (giftiges Alkaloid)

Nachtschattengewächse: Tremor (Zittern) u. Herzrhythmusstörungen
Brokkoli : Magen-Darm-Trakt reizend
Erdnüsse : epileptische Anfälle
Geflügelknochen: schlecht verdaulich (Knochensplitter können den Hund im Verdauungstrakt verletzen)
Hülsenfrüchte Linsen, Bohnen etc.     
Kaffee Koffein : Herzrhythmusstörungen, Neurologische Störungen
kaltes Futter:  ungesund
Knochen von Tieren : Splittern (Knochensplitter können den Hund im Verdauungstrakt verletzen)
Kohl/Kohlarten : blähen
Macadamianüsse: schädigen Magen-Darm-Trakt, Nervensystem & Muskeln
Milch: Laktoseunverträglichkeit (Durchfall)
Muskatnuss: Zittern, Krämpfe, Tod
Obstkerne: enthalten Blausäure (Durchfall, Fieber, Atemnot, Krämpfe etc.)
Pilze : Schock, Tod
Rettich / Meerettich / Radieschen: blähend
Rosinen: Grenzwert 11,6 g / kg Hund
scharf gewürzte Speisen     
Schweinefleisch: für den Hund Überträger gefährlicher Viren und Bakterien
Schokolade/Kakao: Theobromin: tödliche Dosis 100 mg pro kg Körpergewicht
Süssigkeiten: Karies
Walnüsse     
Weintrauben: Nieren-schädigend
Xylit (Zuckerersatzstoff)     
Zwiebel / Knoblauch: 5-10 g pro kg Körpergewicht Hämolyse3) (in jeder Form: roh, getrocknet, gekocht)

*Schon geringe Mengen können für Ihren Hund tödlich sein!

Azalee: enthalten Neurotoxin')
Brunfelsie:  Krämpfe, Überrregbarkeit, Muskel- steife, Atemnot, Koma
Becherprimel: starkes Kontaktallergen
Bogenhanf : Hämolyse3)  Speicheln, Erbrechen, etc., Zahnfleischentzündung, evtl. Koma
Buchsbaum:  tödliche Dosis: 5 g Blätter pro kg Körpergewicht
Dieffenbachia:  Gehalt an Oxalsäure (schmerzhafte Schwellung der Schleimhäute)
Drachenbaum: Hämolyse3) , Speicheln, Erbrechen, etc., Zahnfleischentzündung, evtl. Koma
Eibe: tödliche Dosis 30 g der Nadeln
Fensterblatt:  Gehalt an Oxalsäure (schmerzhafte Schwellung der Schleimhäute)
Ficus:  Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Krämpfe
Goldregen:  heftiges Erbrechen, Durchfall, Kollaps
Gummibaum : Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Krämpfe
Hortensie: Magen-Darmstörungen
Misteln:  Erbrechen, Durchfall, Fieber, Koma etc.
Oleander: herzwirksames Toxine
Philodendron : Gehalt an Oxalsäure (schmerzhafte Schwellung der Schleimhäute)
Rhododendron:  Neurotoxin'~
Weihnachtsstern: Schleimhautentzündung, Erbrechen, Durchfall, etc.
Yuccapalme: Hämolyse3)  Speicheln, Erbrechen, etc., Zahnfleischentzündung, evtl. Koma 1)
      

Neurotoxin: Gift, das speziell auf Nervenzellen bzw. Nervengewebe einwirkt.
2) Toxin: Gift - Stoff, der Lebewesen über ihre Stoffwechselvorgänge Schaden zufügen kann. Der durch ein Gift angerichtete Schaden kann in vorübergehender Beeinträchtigung, dauerhafter Schädigung oder Tod bestehen. 3) Hämolyse: (starke Vergiftung f. d. Hund) Zerstörung der roten Blutkörperchen, bei ausgeprägter und oder lang anhaltender Hämolyse kann es zu einer Schädigung des Nierengewebes kommen.

 

Obstkerne (Kirsche, Pflaume, Aprikose, etc.) - Bei zerhackten, zerbissenen Kernen
Gift: Blausäure
Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Atemnot, Krämpfe bis hin zum Tod.

Rohes Schweinefleisch
Rohes Schweinefleisch enthält das
Aujetzki-Virus (Herpesvirus), dass für Hunde
und Katzen tödlich ist.

Nikotin (Tabak)
Tödliche Dosis: 5-25g getrockneter Tabak (also ein Zigarettenstummel, oder Kautabak)
Symptome: Erregung, Muskelzittern, Erbrechen, Speicheln, erhöhte Atem- und Herzfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen, Kreislaufkollaps.
Hunde und Katzen sind betroffen. Jedoch sind vor allem Jungtiere gefährdet, da diese sehr neugierig sind, und versuchen alles zu kauen.
Trinkt ihr Hund z.B. aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen, kann dies tödlich enden.

Knoblauch
Knoblauch enthält ebenfalls N-Propyldisulfid
Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).


Quelle:http//tierarzt-dietenhofen.de/gift.html